fruehling

 

Jahreszeitenzyklus

 

Frühling, Mischtechnik auf Leinwand, 80x80 cm

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200702

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sommer

Sommer, Mischtechnik auf Leinwand, 80x80 cm

Herbst, Mischtechnik auf Leinwand, 80x80 cm →

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winter

Winter, Mischtechnik auf Leinwand, 80x80 cm

Schwarz

Anfang 2007 entstand die Serie “Schwarz” für eine Ausstellung in der Seidlstrasse 4 - Galerie & Cantina zur Ausstellung “Farbe”. Die Farbe Schwarz fand Zuordnung zu den Kontinenten Afrika, Asien und Amerika sowie zum Bereich des Sakralen.

 

Schwarz 1, Mischtechnik auf Leinwand, 140x120 cm →

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Schwarz 2, Mischtechnik auf Leinwand, 80x80 cm

Schwarz 3, Mischtechnik auf Leinwand, 40x120 cm →

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Schwarz 4, Mischtechnik auf Leinwand, 160x140 cm

Ausstellung “Farbe”, Raum “Schwarz”, Keramiken von Roland Summer

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Kreuz Dialog (flash-Animation)

Symbol des Ausgleichs, der Balance und des Dialogs

Das Kreuz ist eines der ältesten Zeichen der Menschheit.

Mit einem Kreuz markierten bereits die Menschen der Steinzeit einen Platz, an dem ein Eckpfeiler eines Gebäudes, eine Säule, ein Opferstein errichtet werden sollte.

Schon in der Frühzeit der Menschheit war das Kreuz ein Kultgegenstand, wie aus archäologischen Funden bekannt ist. In europäischen Kulthöhlen der Steinzeit stellen Kreuze oft die ältesten Felsritzungen dar. Man vermutet allgemein in der Darstellung von vier miteinander verbundenen, sich gegenüber liegenden Kardinalpunkten eine religiöse Weltformel.

Das Kreuz ist weiterhin ein Symbol der vier Himmelsrichtungen, es bezeichnet die Vertikale und die Horizontale.

Als zweifache Verbindung diametral entgegen gesetzter Punkte ist es das Sinnbild der Einheit von Extremen, wie Himmel und Erde, der Synthese und des Maßes.

In ihm verknüpfen sich Zeit und Raum. Es ist ein universales Symbol der Mittlung und, lange vor seiner Verwendung in der christlichen Bildsprache, ein Symbol des Ausgleichs.

Im Christentum stellt der vertikale Balken die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen dar, der horizontale die Beziehung zwischen den Menschen untereinander.

Alle Weltreligionen suchen nach dem richtigen Maß, sie geben Anleitung zum ethischen Verhalten des Menschen, geben Beispiele und Vorbilder ( Buddha, Moses, die Propheten,  Jesus Christus, Mohammed ).

Seit dem 11. September 2001 ist sich die Welt des Ungleichgewichts zwischen den Kulturen bewusst geworden. Die Politik verfügt nicht über die Möglichkeiten, das gestörte Gleichgewicht zwischen den Völkern und Religionen zu beheben, es wird im Gegenteil nach Schuldigen gesucht, meist im Bereich der Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung.

Immer stärker zeigt sich eine Politisierung der Religionen, die eigentlich einem anderen Anspruch folgen wollen, nämlich dem, das Verständnis zwischen Menschen verschiedener Denkweisen und Ansprüche zu ermöglichen, deren Kommunikationsbereitschaft und Empathie zu fördern.

Die horizontale Achse des Kreuzes entspricht der Waage und eine Waagschale hat sich weit herabgesenkt, ist nicht im Ausgleich.

Dieses Bild als Symbol für Ungleichgewicht ist ein Beweggrund für die Kreuz-Ausstellung, nämlich, das Bewusstsein zu stärken, dass im Grunde alle Menschen in Würde und Harmonie, Frieden und Gerechtigkeit leben wollen. Frieden entsteht nicht durch Krieg, Krieg ist das krasse Gegenteil von Frieden.

Das Kreuz als Symbol von Vertikale und Horizontale ist aus dem Gleichgewicht geraten.

Als bildhaftes Beispiel dient die Luftaufnahme von Nord- und Südkorea bei Nacht. Sie zeigt das Ungleichgewicht allein im Umgang mit Energie.

Das Ungleichgewicht betrifft nicht nur den Aspekt staatlicher Einflussnahme, es betrifft ein Volk mit zwei Staaten, eine Teilung, die selbst Familien trennt.

Das  Symbol des Kreuzes soll somit nicht Dokumentation der christlichen Aspekte allein sein, sondern aufrufen, das Ungleichgewicht in der Welt erstens

wahrzunehmen und zweitens, nach Lösungsmöglichkeiten für den Ausgleich zu suchen. Im Dialog soll versucht werden, einen kritischen Blick auch auf die jeweils eigene Seite zu werfen, inwieweit dem Anspruch nach Frieden, Menschlichkeit und Gleichgewicht entsprochen wurde und wird.

Künstler der verschiedenen Kunstrichtungen, Religionszugehörigkeiten und Weltanschauungen sind aufgerufen, das Kreuz als Mittler zu verstehen, sich auszutauschen, verschiedene Länder und Gegenden zu bereisen.

So waren in Griechenland orthodoxe Christen mit ihren Symbolen einbezogen und der weitere Weg der Ausstellung  soll auch Künstler anderer Religions- und ethnischen Zugehörigkeiten mit einbeziehen.

Es soll daraus ein Projekt entstehen, das in Schulen, religiösen Gemeinschaften und Kunstausstellungen auf den tieferen Sinn des Kreuzes aufmerksam machen und zum Dialog aufrufen soll.

 

Kreuz Dialog

Entstehung der Ausstellung

Das Projekt wurde nach dem 11. September 2001 ins Leben gerufen mit der Intention, durch Ausstellungen zum Thema Kreuz, auf regionaler wie auch internationaler Ebene,  Wege zum Verständnis zwischen verschiedenen kulturellen und religiösen Auffassungen zu schaffen.

Im Jahr 2002 erfolgte die Bewerbung für die erste  Ausstellung im Kloster Benediktbeuern bei Pater Weber,  und nach der üblichen zweijährigen Wartezeit fand die erste Ausstellung Ostern 2005 im Kreuzgang des Klosters statt.

Gina Feder und Andree Walgenbach, sowie der Ikonenmaler Dimitris Koliousis von der Insel Santorin stellten ihre Arbeiten unter dem Titel

„ Kreuz “ das erste Mal der Öffentlichkeit vor.

Das Projekt wurde nach dem 11. September 2001 ins Leben gerufen mit der Intention, durch Ausstellungen zum Thema Kreuz, auf regionaler wie auch internationaler Ebene,  Wege zum Verständnis zwischen verschiedenen kulturellen und religiösen Auffassungen zu schaffen.

Gina Feder und Andree Walgenbach, sowie der Ikonenmaler Dimitris Koliousis von der Insel Santorin stellten ihre Arbeiten unter dem Titel „ Kreuz “ das erste Mal der Öffentlichkeit vor. Der Titel der Ausstellung lautete nun „The Cross and the Angels “,

womit sowohl auf die Darstellungen auf den Ikonen wie auch auf die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Kreuz Bezug genommen wurde.

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat nun die

3. Ausstellung in Murnau am Staffelsee gefördert. (www.galerie-murnau.de)

 Zu der Ausstellung sind Schüler und Lehrer, sowie Gemeindemitglieder der unterschiedlichen Gemeinden eingeladen, selbstverständlich auch Künstler, Kunstinteressierte und Sammler.

Von hier aus wandert die Ausstellung weiter zu mehreren Stationen im Land Hessen.